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er m̃ẽ erſuchen, weil⸗ſie ſich übertreten habe, und ein Verbanld werde gthwendig ſein, wandte er ſich kurz ab, und rief die alte Sernud.
Im übrigen las er zu Hauſe mehr als ſonſt, dis Zeitungen kamen nicht aus ſeiner Hand, ſelbſt während der Mahlzeit nicht. Dabei blieb er immer geſtiefelt und geſpornt und ſchien ſeine eigene Wohnung über⸗ haupt wie ein fremdes Hotel garni zu betrachten, in dem man nur die Nacht zubringt, um zu ſchlafen.
Es vergingen einige Wochen, bis Erna überhaupt dieſe Veränderungen bemerkte. Auch ſie war nicht dieſelbe geblieben. Man kann nicht ſagen, daß ſie härter oder unliebenswürdiger geworden; im Gegen⸗ theil, ſie verſuchte bei jeder Gelegenheit ein zärtliches Geſpräch anzuknüpfen, alte Erinnerungen zu erneuern, ja ſie gab ſich ſelbſt die Mühe, übermüthig und aus⸗ gelaſſen zu ſcheinen, um den alten Griesgram zu rei⸗ zen, aber alle ihre weibliche Kunſt war verloren. Carl⸗ man gab nur trockene und einſilbige Antworten; nur wenn vom Kleinen die Rede war, wurde er lebendig und zum Kinde ſtrebten alle ſeine Fragen, alle ſeine Gedanken zurück.
Als Erna dies merkte, vermied ſie ganz dieſes Thema zu berühren, und es müßte für einen Fremden
nungen im mindeſten zu erwidern. Als ſie ihn bat.—


