Teil eines Werkes 
1. Band (1873) Graziana / von Julius Grosse
Entstehung
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cianten vorläufig zwanzigtauſend Francs aus und die Polizei begibt ſich von Brüſſel nach D., um die ei⸗ gentliche Unterſuchung dort zu beginnen. Man umſtellt jenes Haus, man verhört den Beſitzer, jenen alten Gärtner, man unterſucht alle Räume des Hauſes vom Dache hinunter bis zum Keller. Leider aber wurden die Erwartungen getäuſcht. Statt Orſinibomben fand man im Keller nur Krauttöpfe, Kartoffeln und Blumen⸗ zwiebeln, ſtatt der Liſte im Wandſchrank und ſtatt der erwarteten Waffen fand man Kinderſpielzeug und alte Bücher. Nun ward der Gärtner ſelbſt in Verhör genommen und der Detective, welcher in Brüſſel zu⸗ gegen geweſen war, fragt nun auch ausführlich nach Sandor Uglitſch. Der alte Gärtner gibt zu, daß ein Künſtler dieſes Namens eine Zeit lang bei ihm ge⸗ wohnt habe, und ſtellt ſeinem Verhalten das beſte Zeug⸗ niß aus, beſchreibt ihn auch äußerlich.

Das macht den Detective ſtutzig, denn die Schil⸗ derung ſtimmte durchaus nicht mit dem Eindruck, den er von jenem angeblichen Uglitſch empfangen hatte.

Darüber können Sie gleich ins Klare kommen, ſagt der Gärtner; ich habe noch eine Photographie von Herrn Uglitſch, die er mir einmal geſchenkt hat.

Dies war auch vollkommene Wahrheit; er holte nun auf Verlangen das Bild herbei und der Detective