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Zimmern über den meinigen bezog. Ihr Geſundheits⸗ zuſtand aber war der Art, daß ich noch am ſelben Abend einen erprobten Arzt zu Rathe zog. Er hielt ihr Fieber zwar nicht für gefährlich, empfahl aber die höchſte Sorgfalt und abſolute Ruhe.
Um ihr nahe zu ſein und für ihre Sicherheit zu wachen, bezog ich ſofort ein Zimmer neben den ihrigen und blieb auch die ganze Nacht auf, um ihren Bruder Dmitri, ſowie ihre Mutter von den letzten Vorfällen in Kenntniß zu ſetzen.
Am Morgen wartete ich der Dinge, die da kommen ſollten, nämlich einer möglichen Ausforderung von ſeiten meiner Gegner, allein es erſchien Niemand. Unwillkürlich drängte ſich mir die Vermuthung auf, daß es zwiſchen jenen beiden, nämlich zwiſchen Ana⸗ tol und Miliutin zum Conflict gekommen ſei nach Umkehr des bekannten Wortes: Tertius gaudet duo- pus litigantibus. Ich ſchickte einen Boten aus und er⸗ fuhr, daß Herr Anatol Korſakoff verſchwunden ſei. Fürſt Miliutin ging einige Tage mit einem Pflaſter im Geſicht, dann verſchwand auch er plötzlich.
Graziana lag noch immer im heftigſten Fieber. Am zweiten Tage kam ihre Mutter von Coblenz, wo ſie ſich ſeit dem Tode ihres Mannes aufgehalten.
Wie ſoll ich das Wiederſehen zwiſchen Tochter und
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