Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
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Fieber ſpräche.Alles gut ich verſtehe Sie nicht, lieber

der lieben Frau faſt um den Hals gefallen.O dann iſt Alles gut, dann muß Alles gut werden! Frau Coraly ſtaunte mich an, als ob ich im

Freund Alles gut, als wenn die Dinge ſo von ſelber blühten und reiften. Sie ſind doch wirklich noch mehr ein Kaspar Hauſer, als ich dachte. Wiſſen Sie denn, daß die Aermſte in einem Grade leidet, daß das Schlimmſte zu befürchten iſt? Was wollen Sie jetzt überhaupt noch thun? Ich fürchte, Sie haben ihr Herz auf immer verloren, nicht durch jene albernen Gerüchte von denen weiß ſie Gott Lob nichts aber ſie glaubt ſich von Ihnen verlaſſen und verrathen. Hören Sie mich nur weiter an, und ſie hielt mich, da ich voll Unruhe wieder emporwollte.Ich war heute Nachmittag dort, um ſie zu bewillkommnen. Der alte Herr be⸗ trachtete mich zwar ſchon längſt mit Mißtrauen, denn er mag wohl ahnen, daß ich meine Hand mit im Spiele gehabt habe, heute aber hatte er den Kopf voll und dachte an nichts als an ſeine heilloſe Oper. Er ging ab und zu, ſeine Tochter lag krank auf dem Sopha, in Decken und Betten. Es mochte ihm wohl ſelbſt in das Herz ſchneiden, ſeinen Liebling ſo leiden zu ſehen ach, ich habe das füße Kind kaum wiederer⸗ kannt und mußte mir Gewalt anthun, nicht offen in