Teil eines Werkes 
1. Bd. (1871)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ni⸗ hne ud da⸗

ver

t,

re,

lich in Erſtaunen, da man doch annehmen darf und

muß, daß Sie begeiſtert für die neue Idee ſein würden. Nein, nein, ich ſehe, um zum Ende zu kommen, müſſen wir das Eiſen ſchmieden, ſolange es glüht. Wie wäre es, wenn Sie gleich heute bei uns zu Tiſche blieben? Ich werde Sie meiner Familie vorſtellen; es ſind außerdem noch einige andere Herren und Damen da, ſodaß Sie nicht zu fürchten brauchen, wir wollten Sie mit Gewalt und in aller Stille für uns erobern.

Was wollte ich machen! Ehe ich noch alle Gründe für oder wider dieſe Ueberſtürzung der wichtigen An⸗ gelegenheit erwogen hatte, ſaßen wir bereits zu Tiſche. Die Ehre war ſicher eine außerordentliche und ich durfte um ſo weniger eine ſteife oder demonſtrative Ceremonie fürchten, als die Familie des Präſidenten im Rufe ſtand, gaſtfrei und liebenswürdig zu ſein.

Ich erhielt meinen Platz neben einer kleinen Dame von ſicherem Alter, einem Fräulein Cöleſtine von Spatenkamp, welche mir der Präſident als ſeine Nichte vorſtellte; ſie war außerordentlich geſprächig und hatte alle meine Vorleſungen gehört, die ſie mir ins Geſicht mit überſchwänglichſtem Enthuſiasmus rühmte mit einem Wort, das kleine Fräulein nahm mich, wie man zu ſagen pflegt, ganz in Beſchlag. Der Faden des Geſprächs riß auch nicht eine Minute lang ab, denn