Mé⸗ von nur nen, nete ind⸗ is B ame den ray nan twe in mnn ier⸗ das
nes
zu rie⸗ en nd
nd⸗ on na, en te, rz, ls
289
Das war wenigſtens die Anſicht des Connetable von Montmorency, der, obgleich ſelbſt vierundſechzig Jahre alt, bei der ſchönen Herzogin gewiſſe Vor⸗ rechte genoß, welche den König ſehr eiferſüchtig ge⸗ macht hätten, wäre es nicht abgemacht, daß immer die Leute, welche eine Sache zuerſt zu wiſſen inter⸗ eſſirt ſind, dieſelbe zuletzt erfahren oder ſogar gar nicht erfahren.
Man verzeihe uns dieſe lange hiſtoriſch⸗kritiſche Abſchweifung; verdiente aber eine Frau von dieſem ſo anmuthreichen, ſo gebildeten und ſo galanten Hofe die Mühe, ſo war es ſicherlich die, welche ihre Witwenfarben, Weiß und Schwarz, ihren königlichen Liebhaber hatte tragen laſſen und ihm durch ihren ſchönen, heidniſchen Namen den Gedanken eingeflößt, als Wappen einen Halbmond mit dem Wahlſpruche zu nehmen: Ponec totum impleat orbem!
Wir haben geſagt, hinter König Heinrich II., der zu ſeiner Rechten Madame Margarethe von Frankreich und zu ſeiner Linken die Herzogin von Valentinois gehabt, ſei der Dauphin Franz mit ſei⸗ ner Schweſter Eliſabeth zur Rechten und ſeiner Braut Maria Stuart zur Linken gekommen.
Der Dauphin zählte vierzehn Jahre, Eliſabeth dreizehn, Maria Stuart dreizehn,— vierzig alle Drei miteinander.
Der Dauphin war ein ſchwacher, kränklicher Knabe mit bleicher Geſichtsfarbe, braunen Haaren, matten Augen ohne einen beſtimmten Ausdruck, außer wenn ſie die junge Maria Stuart anſchauten, denn dann belebten ſie ſich und nahmen einen Aus⸗ druck des Verlangens an, der aus dem Kinde einen
Dumas, der Page. I. 19


