Teil eines Werkes 
1.-4. Bdchn (1852)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

259

Sie machen mir entſchieden am Ende bange. Iſt es ein bei Ihnen gewöhnlicher Scherz, ſo Verrückthert zu ſpielen? Ich muß Ihnen bemerken, daß ich mich entſetz⸗

lich vor den Narren fürchte. Wenn Sie alſo die Wahl.

haben, ſo wählen Sie eine Andere und ſcherzen Sie nicht mehr ſo.

Ich ſcherze ja nicht; ich will... ich bin nicht... Gehen wir zum zweiten Artikel über.

Gehen wir über.

Der Andere wird verabſchiedet: man ſetzt ihm eine Penſton aus.

Olympia machte eine Bewegung.

Mit einer von einem Notar ungefähr in folgenden Worten abgefaßten Urkunde:Herr Bannidre wird jährlich erhalten...

Olympia ſchlug ihre Hände an einander und rief laut auflachend:

Ha! ha! das iſt reizend! Der Andere iſt alſo Bannisre?.

Du biſt's, die ihn genannt! erwiederte der Abké

Olympia ſtand auf.

Mein Herr, ich liebe es nicht, daß man mich duzt, nicht einmal mit Verſen von Racine, ſprach ſie, die Naſenflügel mit ihrem ganzen Stolze und beſonders mit dem ganzen Zorne anſchwellend, den ſie ſeit dem Anfange des Geſpräches in ihrem gereizten Herzen brütete.

Dritter Artikel, fuhr der Abbé fort:Sie erhal⸗ ten ſelbſt zwei tauſend Louis d'or, um rückſtändige Schul⸗ den, kleine Verbindlichkeiten oder Abfindungsſummen zu berichtigen; ferner einen Rentenvertrag von ſechs tau⸗ ſend Livres, zahlbar auf das Gut d'Hoirac, das mir von meinem verſtorbenen Vater vermacht worden iſt.

Olympia ging gerade auf den Abbé zu und ſagte:

Derjenige, welcher ſo vom Gelde ſpricht, iſt nicht ſo ſehr verrückt. Wer iſt der Gegenſtand des Handels, deſſen Zahlen Sie vor mir ausbreiten? nicht wahr, ich?