Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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der Schatten der Tänzerin und ernſt wie der Schmerz, Herr Sarranti.

Wenn man von dieſer Loge ſeine Blicke auf die Logen des Parterres warf, ſo konnte man an der Haltung der Perſonen, die darin ſaßen, leicht erkennen, daß ſie nicht weniger als dieſe bei den Succes der Debutantin intereſſirt waren.

Wirklich waren es Juſtin und Mina, neuer⸗ dings verheirathet, welche den alten Müller zu be⸗ ruhigen ſuchten, deſſen Herz vor Furcht bei dem Gedanken ſchlug, das franzöſiſche Publikum könne den Erfolg ſeiner Schüler nicht ratificiren.

Neben ihnen ſaß ein reizendes Paar, Salvator und Fragola, d. h. die ungetrübte, wolkenloſe, hei⸗ tere Liebe, das Doppelglück, friſch wie die erſte Liebe, ſtark und ſolid wie die letzte.

Gegenüber von dieſen Logen ſaßen zwei Per⸗ ſonen, welche die Aufmerkſamkeit weder auf ſich zogen, noch auf ſich zu ziehen den Wunſch zu hegen ſchienen. Wir ſprechen von Jean Robert und Frau von Marande. Wenn ihr je, meine lieben Leſer, zwei Stunden mit der Frau, die ihr liebtet, in einer dunkeln Loge zugebracht und ihr in die Au⸗ gen geſchaut, während ihr eine gute Muſik hörtet; wenn ihr je, meine ſchönen Leſerinnen, für zwei Stunden abgeſchieden von der Welt und téte-téte in aller Ruhe und Sicherheit die Schätze des Gei⸗ ſtes und des Herzens eures Geliebten genießen konntet, ſo werdet ihr begreifen, wie der Abend für unſern Freund Jean Robert und für Frau von Marande verfloß.

Wenn wir endlich berichtet, daß mitten in den