Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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„So arm, als jung.“

„Und was will er in Paris?“

„Sein Glück machen.“

„Ein großes Glück machen, Prinzeſſin, da er ſich an Sie gewandt. Und weiß er etwas, außer ſeiner natürlichen Kenntniß?“

„Er kann leſen und ſchreiben.. wie alle Welt.“

„Wie alle Welt, das will viel ſagen,“ dachte der Banquier, der die Schrift und den Styl der Prinzeſſin kannte.„Verſteht er auch vielleicht zu rechnen?“

6„Er iſt Batelier des lettres!“*) ſagte Chante ilas.

„Wenn er wirklich Batelier iſt,“ fuhr der Ban⸗ quier fort,„ſo will ich ihm eine Barke geben, daß er damit fahren kann.“

„Sie würden das für ihn thun, während Sie ihn gar nicht kennen?“ rief Chante Lilas.

„Ich thue das für Sie, den ich nicht genug kenne,“ antwortete Herr von Marande höflich. „Sie können ihn morgen zu mir auf das Mini⸗ ſterium ſchicken. Wenn er p geſcheut, wie ange⸗ nehm iſt, ſo erg ich für ſeine Zukunft. Und in dieſer Rückſicht, Prinzeſſin, möchte ich ein wenig von der Ihrigen ſprechen, um nicht derangirt zu werden, wie eben. Ich fürchte, daß Sie ſich über die Rolle täuſchen, die ich Sie in meinem Leben u ſpielen bat. Ich bin ein ſehr beſchäftigter Mann, rizeſſun, und die Staatsgeſchäfte, abgeſehen von den meinen, abſorbiren i ſo ausſchließlich, daß

Baccalaure. Batelier„ Schiffer.

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