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einen großen Fauteuil ausgeſtreckt, die Daumen um einander bewegte und zum Plafond empor⸗ ſchaute.
„Nun, Monſeigneur Abbé,“ fragte er,„können Sie mir ſagen, was bei der Marſchallin de La⸗ mothe Houdan vorgegangen?“
„Die Prinzeſſin ſchien mich als Beichtvater an⸗ nehmen zu wollen,“ antwortete der Abbs.
„Wie! ſchien?“ fragte der Jeſuit erſtaunt.
„Die Prinzeſſin iſt nicht ſonderlich geſprächig,“ verſetzte der Abbé,„Eure Eminenz müſſen davon zu erzählen wiſſen. Ich kann nicht genau ſagen, welchen Eindruck ich auf ſie gemacht, deßhalb ſage ich: ſchien mich annehmen zu wollen.“
„Kurz, haben Sie im Hauſe Anker gefaßt?“
„Die Frau Marquiſe de la Tournelle iſt der Anſicht, daß es der Fall ſei.“
„Dann müſſen auch Sie der Anſicht ſein. Sprechen wir nicht weiter davon. Nachdem dies abgemacht, ließ ich Sie kommen, um Ihnen In⸗ ſtructionen in Beziehung auf das Benehmen, das Sie gegenüber der Frau Marſchallin de Lamothe Houdan einzuhalten haben, zu ertheilen.“
„Ich erwarte Ihre Befehle, Monſeigneur.“
„Ehe ich auf die Sache ſelbſt eingehe, zwei Worte, die ich in meiner Macht habe, Ihre Skru⸗ pel zu beſiegen— falls Sie noch welche hätten, was ich bezweifle— und ſogar die Aufopferung an die Stelle des Zögerns treten zu laſſen. Sie ſind aus dem Seminar von Nanch weggeſchickt worden. Ich weiß weßhalb. Das iſt, was Sie betrifft. Was Ihren Bruder angeht, ſo wiſſen
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