Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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tretung, die Monſeigneur Coletti angeordnet, in⸗ dem er wie die Parther fliehend ſeinen Pfeil ab⸗ ſchoß, die Marquiſe, gefolgt von dem Abbs ouquemont bei der Prinzeſſin erſchien, weigerte dieſe ſich dreimal, ſie zu empfangen, indem ſie ſagte, ſie wolle im Beten nicht geſtört ſein. Aber die Marquiſe war nicht die Frau, die ſich auf ſolche Weiſe ſchlagen ließ; ſie antwortete der Kam⸗ merfrau, indem e dem Abbé auf einen Fautenil deutete, und ſich ſelbſt ſetzte:

„Nun, ſo werde ich warten, bis die Prinzeſſin ihre Gebete beendigt hat.“

Die arme Marſchallin ſah ſich genöthigt, die Marquiſe und ihren Begleiter, ſo ſchwer ſie es an⸗ kam, gu empfangen.

„Ich komme, Ihnen eine traurige Neuigkeit zu bringen,“ ſagte die Marquiſe, indem ſie den la⸗ mentabelſten Ton anſchlug.

Die Prinzeſſin, welche auf ihrer Chaiſe longue lag, wandte nicht mal den Kopf um.

ie Margquiſe fuhr fort:

Eine Neuigfeit die Sie mit Kummer erfüllen wird, meine liebe Schweſter.“

Die Prinzeſſin rührte ſich nicht. Monſeigneur Coletti verläßt Frankreich,“ fuhr die Frömmlerin im Tone der Verzweiflung fort.

„Er geht nach China.“

Die Prinzeſſin hatte, als ſie dieſe traurige Nachricht empfing, eine Empfindung, ähnlich der, als wenn ſie im Vorbeigehen an ZJemand ſagen hörte;„Das Wetter wirb ſich ändern.“

„Ich hoffe, daß Sie den Schmerz 5 der