8
d en 0⸗ rn
E⸗
ur el
n⸗ 8⸗
en E⸗ tti r=
en E⸗
3*
21
biſchöflichen Palaſte zu gehen oder zu ſchicken, und ſich nach dem Geſundheitszuſtand des Prälaten zu erkundigen.
Das Fieber wurde von Tag zu Tage ſtärker und die Hoffnung Monſeigneur Coletti's wuchs in gleichem Grade wie das Fieber des Monſeigneur
e Quelen.
Die Krankheit befand ſich auf dieſem Stand⸗ punkte an dem Tage, als der König, um Herrn Rappt für ſeine guten Dienſte in den Straßen zu belohnen, den Gatten Regina's zum Pair von Frankreich und Feldmarſchall ernannt hatte.
Monſeigneur Coletti ließ ſich zu Herrn Rappt fahren und unter dem Vorwande, ihm Glück zu wünſchen, fragte er ihn, ob er Nachrichten in Be⸗ zug auf ſeine Nomination von Rom habe.
Der Papſt hatte noch nicht geantwortet.
Es verfloſſen einige Tage und eines Morgens, als er in die Tuilerien trat, gewahrte Monſeigneur Coletti zu ſeinem großen Erſtaunen und zu ſeinem großen Aerger den Wagen des Erzbiſchofs, der zu gleicher Zeit, wie der ſeinige, in den Hof des Pa⸗ lais fuhr.
Er ließ raſch das Fenſter herab und den Kopf durch den Vorhang ſteckend, betrachtete er von ferne den Wagen des Erzbiſchofs, um ſich zu vergewiſ⸗ ſern, daß er nicht falſch geſehen.
Monſeigneur de Quelen, der ſeinerſeits eben⸗ falls den Wagen des Monſeigneur Coletti erkannt, hatte denſelben Gedanken, wie dieſer: und ſo er⸗ kannte er, den Kopf durch den Vorhang ſteckend, den Biſchof im ſelben Moment, wie dieſer ihn.


