Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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Nun denn, mein Herr, da ich im Namen des Bruders von Fräulein von Valgeneuſe ſpreche, ſo betrachte ich Ihre Weigerung als einen Mangel an Herz.

.** Was wollen Sie, mein lieber Herr, mein Herz

iſt nicht ſo verſteinert, wie das Ihre.

Ich, mein Herr, ſpreche offen meine Gedan⸗ ken aus und wenn ein Freund mich fragte, ſo würde ich ihn nicht über das Schickſal einer Waiſe im Zweifel laſſen.

Warum haben Sie denn, mein lieber Herr, Colombau über das Schickſal Carmelitens in Un⸗ ruhe gelaſſen? fragte Salvator in ſtrengem Tone.

Der Amerikaner wurde blaß und ſchauerte; er hatte kratzen wollen und wurde gebiſſen.

Jeder Menſch wird mir noch dieſen Namen Colombau an den Kopf werfen! rief Camille voll Wuth.Gut denn! ſo werden Sie für Alle be⸗ zahlen, fuhr er fort, indem er Salvator mit dro⸗ hender Miene anſah,und mir Rechenſchaft geben.

Salvator lächelte, wie die Eiche, wn Roſenſtrauch ſich bewegen ſieht.

Aber Camille, der ſich nicht mehr kannte, ſtürzte auf ihn los und ſchien die That der Drohung fol⸗ gen laſſen zu wollen, als Salvator mit der ener⸗ giſchen inhe, von der wir ihn drei bis vier Mal in dieſem Drama haben Beweiſe geben ſehen, die Hand ergriff, die Camille vorſtreckte, und ſie kräf⸗ tig drückend, den Amerikaner zurück warf, indem er ſch wieder an ſeinen vorigen Platz ſtellte und ſagte:

Sie ſehen wohl, baß Sie nicht kaltblütig ge⸗ nug ſind, mein lieber Herr.

ie den.