Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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Wie lange braucht es denn?

Höchſtens vierundzwanzig Stnnden.

Alſo morgen zur gleichen Stunde, ſagte Fräulein von Palzeherſe deren Augen vor Glück ſtrahlten,könnte ich mit einer Million Paris ver⸗ laſſen?

Morgen zur ſelben Stunde.

O Conrad, rief das junge Mädchen in einer

Art von verliebter Aufregung,warum haben wir

uns nicht auf einem beſſern Wege begegnet! Welch' eine Frau wäre ich in Ihren Händen geworden! Mit welch' glühender Liebe hätte ich Sie um⸗ fangen!

Leben Sie wohl, meine Couſine, ſagte Sal⸗ vator, der nicht weiter hören wollte.Gott ver⸗ gebe Ihnen, was Sie Schlimmes gethan und be⸗ hüte Sie vor dem, was Sie vielleicht noch zu thun im Sinne haben.

Fräulein von Valgeneuſe ſchauerte unwillkürlich.

Leben Sie wohl, Conrad, ſagte ſie, kaum wagend, ihn anzuſchauen:ich wünſche Ihnen alles Glück, das Sie verdienen, und was auch kommen mag, ich werde nie vergeſſen, daß ich durch eine mit Ihnen zugebrachte Viertelſtunde eine ehrbare Frau und ein gutes Herz geworden bin.

Salvator verbeugte ſich vor Fräulein von Val⸗ geneuſe und begab ſich, wie wir am Anfang dieſes Kapitels ſagten, zu Camille de Rozan.

Mein Herr, ſagte er, ſobald er des Ameri⸗ kaners anſichtig wurde,ich habe zu Hauſe Ihre Karte gefunden und kam nun, ſobald es mir mög⸗