Teil eines Werkes 
8. Bd. (1859)
Entstehung
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andern Worten, welcher Summe bedürfen Sie jährlich, um Ihr Haus auf dem Fuße fortzuführen, auf dem es jetzt iſt?

Ich weiß es durchaus nicht, ſagte Fräulein von Valgeneuſe,ich habe mich niemals um der⸗ gleichen bekümmert.

Nun gut, ſo will ich es Ihnen ſagen, ver⸗ ſetzte Salvätor;ſo lange Ihr Bruder lebte, brauch⸗ ten Sie beide hundert kauſend Franken jährlich.

Hundert kauſend Franken! rief das junge Mädchen beſtürzt.

Ich nehme nun an, meine Couſine, daß Sie ungefähr für ein Drittel bei dieſer Summe bethei⸗ ligt waren; Sie brauchten alſo dreißig bis fünf⸗ unddreißig tauſend Franken jährlich.

Aber, mein Herr, unterbrach ihn Suſanne noch einmal befremdet, und diesmal aus einer an⸗ dern Urſache, denn es kam ihr der Gedanke, daß ihr Vetter aus dem einen oder andern Grunde ſie be⸗ reichern wolle und daß ſie dann auf dem großen Fuße wie Camille fortleben konnte,aber, mein Herr, ich brauche kaum dieſe Summe.

Wohl, dachte Salvator,aber es gibt ſchlechte Jahre. Ich ſetze Ihnen deßhalb in der Voraus⸗ ſicht ſolcher ſchlimmen Zeiten fünfzigtauſend Fran⸗ ken jährlich aus; das Kapital bleibt in den Hän⸗ den des Herrn Baratteau und Sie nehmen die Re⸗ venue monatlich oder vierteljährlich, ganz wie es Ihnen beliebt, in Empfang. Scheint Ihnen meine Propoſition annehmbar?

Aber, mein Herr! verſetzte Suſanne, deren Geſicht ſich vor Freude röthete,vorausgeſetzt, daß