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Es war am Morgen des berüchtigten Sonntags; Salvator ſaß mit Fragola beim Frühſtücke— einem jener idylliſchen Frühſtücke, wie ſie bei Liebenden ſtattfinden,— als man die Glocke ertönen hörte und Roland bellte.
Das Bellen Rolands, das mit dem Zittern der Glocke verſtummte, deutete auf einen zweifelhaften Beſuch.
Es war eine jener tauſend ſchamhaften Vorſichts⸗ maßregeln Fragolas, in den Hintergrund ihres Zimmers zu fliehen und ſich dort zu verſtecken, wenn ſie die Glocke ertönen hörte.
Fragola ſtand deßhalb vom Tiſche auf, floh in ihr Zimmer und verſteckte ſich dort.
Salvator öffnete.
Ein Mann in einer ungeheuren Polonaiſe, das heißt in einer großen, mit breitem Pelzwerk ver⸗ brämten Redingote erſchien auf der Schwelle.
„Sie ſind der Commiſſionär der Rue aux fers?“ fragte er.
„Ja,“ antwortete Salvator, indem er das Geſicht des Fremden zu erkennen ſuchte, was ihm jedoch unmöglich war, da dieſer das Geſicht mit einer drei⸗ fachen Binde von braunem Wollzeug umſchlungen hatte, wodurch wir den Erfinder unſerer modernen Cachenez in jener Zeit zu ſuchen genöthigt ſind.
„Ich habe mit Ihnen zu ſprechen,“ ſagte der Unbekannte, indem er eintrat und die Thüre hinter ſich ſchloß.
„Was wollen Sie von mir?“ fragte der Com⸗
miſſionär, indem er den dichten Schleier zu durch⸗
—
„ibitte


