Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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galt, einen gemeinſchaftlichen Feind zu bekämpfen, nämlich ein verhaßtes, abgenütztes, unmögliches Mi⸗ niſterium.

Salvator, wie man ſich denken kann, war in dieſem großem Kampfe nicht unthätig geblieben.

Er hatte nach und nach, abgeſehen von den An⸗ führern der Venta und den Logenmeiſtern, die Par⸗ teihäupter: Lafayette, Dupont(de LEure), Benja⸗ min Conſtant und Caſimir Perrier beſucht.

Als die Wahlreſultate in Paris nicht mehr zweifelhaft für ihn waren, ging er in die Provinz,

um gegen das Miniſterium genau das zu thun,

was das Miniſterium ſeinerſeits gegen die Oppoſi⸗ tion that.

Das war die Urſache ſeiner Abweſenheit, von der wir in einem früheren Capitel die Thatſache, nicht aber die Urſache angegeben haben.

Bei ſeiner Zurückkunft hatte er die Nachricht verbreitet, daß die Departements beinahe einſtim⸗ mig mit Paris zuſammenwirken würden, und man erwartete nur noch den entſcheidenden Tag.

Am 17. Dezember begannen alſo die pariſer Wahlen. Der Tag war ziemlich ruhig; jeder Wäh⸗ ler begab ſich ſtill nach ſeiner reſpectiven Mairie und nichts deutete darauf hin, daß der andere Tag, ein Sonntag, und ſomit ein Tag der Ruhe, ein ſtürmiſcher Tag oder vielmehr Abend werden würde.

Ein altes Sprüchwort ſagt, daß die Tage ſich folgen, aber ſich nicht gleichen.

Der folgende Tag war ein Tag des Sturmes. Die Vorläuferblitze dieſes furchtbaren Juliſturmes,

der drei Tage dauern ſollte, zerriſſen den Himmel.