Teil eines Werkes 
6. Bd. (1858)
Entstehung
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umſonſt erhellten die Blitze die im Dunkel verlorene Landſchaft oft plötzlich mit grellen Flammen, der Kutſcher gab ſeinen Pferden nicht einen Peitſchenhieb mehr und die Pferde gingen keinen Schritt raſcher.

Im Augenblick, als es zehn Uhr ſchlug, ſtieg Herr Gerard vor ſeinem Hauſe ab und machte die Bezahlung mit dem Kutſcher richtig.

Herr Gerard wartete geduldig, bis dieſer ſeine Berechnung aufs Genaueſte wiederholt, und ſeine Pferde endlich in der Richtung nach Paris trieb.

Erſt dann wandte er ſich nach ſeinem Hauſe um.

Es lag im tiefſten Dunkel da.

Obgleich kein Laden geſchloſſen war, ſah man doch an keinem Fenſter Licht.

Es war dabei nichts zu verwundern, denn es war ſpät; die Gäſte mußten das Haus verlaſſen haben und die Dienerſchaft befand ſich vermuthlich in der Offiz.

Die Offiz bildete einen Theil der Hintergebäude und ging auf den Garten hinaus.

Herr Gerard ſtieg die Treppe hinan, welche von der Straße zu der Hauptthüre führte.

Während er die Stufen hinaufſtieg, glaubte er 2 der Dunkelheit zu ſehen, daß die Thüre offen tand.

Er ſtreckte die Hand aus; die Thüre ſtand wirk⸗ lich offen.

Es war eine große Unvorſichtigkeit von der Die⸗ nerſchaft, in ſolcher Nacht, wo der Himmel mit der Erde einen ſo heftigen Kampf auszukämpfen ſich rü⸗ ſtete, die Thüre offen zu laſſen und die Läden nicht zu ſchließen.