Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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auf weißen Tüchern die gläſernen Perſonen der Zauberlampen ſieht.

Die Stirne der jungen Frau war gebeugt und ſie ging langſam den rechten Ellbogen in der linken Hand und das Kinn in die rechte Hand geſtützt in dem Zimmer auf und nieder.

Es war die Haltung einer Träumerin in ihrem reizendſten Ausdruck.

Wovon träumte ſie?

H, das iſt ſehr leicht zu ahnen.

Von der Liebe, die ſie für Petrus fühlte, von der Liebe, die Petrus für ſie fühlte.

Wovon kann überhaupt eine junge Frau träu⸗ men, wenn der betende Engel, den man einen Ge⸗ liebten nennt, ſeine beiden ſchützenden Arme gegen ſie ausbreitet? Und er, was ſagte er dieſer ſchönen Träumerin, die nicht wußte, daß er in ihrer Nähe war? Er erzählte ihr die Zaubereien dieſes Abends, ſchilderte ihr ſeine Freude, lies ſie in Gedanken, wenn nicht in Worten an ſeinem Glücke theilnehmen, gewöhnt, wie er war, da er nur in ihr, durch ſie, für ſie lebte, ihr alles zu erzählen, was ihm Hei⸗ teres und Trauriges, Glückliches oder Unglückliches begegnete.

Er ging ungefähr eine Stunde auf und ab und entfernte ſich nicht früher, als bis er die Lampe Regina's hatte auslöſchen ſehen.

„ Nachdem die Dunkelheit eingetreten, ſandte er ihr mit beiden Händen, alles was glückliche Träume heißt, und begab ſich auf den Weg nach der Rue de ueſt, das Herz voll der heißeſten Empfindungen.