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ächten Pathenaugen, das heißt wie ein zweiter Va⸗ ter an.“
„Und wollen wir wetten,“ fuhr der Capitän mit ſeinem plumpen, halb gemeinen Lachen fort, „Du liebſt ſie alle, ſonſt wäreſt Du nicht der Sohn Deines Vaters. Gob es nicht einen römiſchen Kai⸗ ſer, welcher wünſchte, alle Menſchen hätten nur Einen Kopf, um die ganze Welt auf Einen Schlag enthaupten zu können.“
„Ja, Caligula.“
„Nun gut, Dein braver Vater wünſchte gerade im Gegenſatz zu dieſem Banditen nichts weniger, als das Ende der Welt, ſondern ſeinen Mund ver⸗ hundertfachen zu können, um hundert Frauen zu gleicher Zeit zu küſſen.“
„Ich bin kein ſo großer Gourmand, wie mein Vater,“ ſagte Petrus lachend,„und ein einziger Mund genügt mir.“
„So ſind wir alſo verliebt?“
„Leider!“ machte Petrus.
„Bravo! ich hätte Dich enterbt, wenn Du nicht verliebt geweſen.. Und unſere Liebe wird er⸗ widert, das verſteht ſich von ſelbſt.“
„Ja o! ich bin ſehr geliebt und danke dem Himmel dafür.
„Immer beſſer.. und ſchön?“
„Schön wie ein Engel.“.
„Nun gut, mein Junge, ich komme, wie die Seefiſche zur Faſtenzeit, das heißt im rechten Augen⸗ blicke. War das mangelnde Heirathsgut das Chehinderniß? Ich bringe eines, zwei, wenn es nöthig iſt.“


