Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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„Wo ſoll Jean Ihre Koffer holen?“ fragte Pe⸗ trus den Capitän.

„Das werde ich beſorgen,“ ſagte der Seemann.

Dann fügte er mit halblauter Stimme hinzu, indem er Petrus mit bezeichnender Miene anſah:

„Ich habe meiner Wirthin Adieu zu ſagen.“

„Pathe,“ ſagte Petrus,„Sie wiſſen, daß Sie Jedermann bei ſich ſehen können; das Haus iſt kein Kloſter.“

„Ich danke.“

Dann fügte Petrus halblaut hinzu:

„Es ſcheint, daß Sie Ihre Zeit in Paris nicht ganz verloren haben.“

„Ich hatte Dich noch nicht wieder gefunden, mein Kind,“ ſagte der Capitän,„ich mußte mir eine Familie machen.“

Der Diener kam zurück.

„Die Wohnung iſt in Stand geſetzt,“ ſagte er, „und man braucht nur das Bett zu überziehen.“

„Vortrefflich!— So ſpanne an!“

Dann zum Capitän gewandt, ſagte er:

„Wollen Sie im Vorübergehen in Ihre Woh⸗ nung treten?“

„Das iſt mir ſehr angenehm, obgleich wir alten Piraten, wie ich wiederholen muß, nicht ſonderlich wähleriſch ſind.“

Petrus ging voran, um ſeinem Gaſte den Weg zu zeigen und, indem er die Thüre des Entreſol öffnete, ließ er ihn in eine Wohnung treten, die weit eher das Neſt eines Modedämchens, als ein Studenten⸗ oder Poetenlogis war.

Der Capitän ſchien vor dieſen tauſend Kleinig⸗ Dumas, Salvatyr. V. 4