Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Sehen kenne; ich werde niemals heirathen; was ſoll ich nun mit meinem Vermögen anfangen, wenn Du, dem es von Rechtswegen g

„Capitän!“

„Wieder!. Wenn Du, dem es von Rechts⸗ wegen gehört, damit anfängſt, daß Du die dreiund⸗ dreißigtauſend Franken ausſchlägſt, die ich Dir anbiete?“

„Ich hoffe, daß Sie mein Widerſtreben begrei⸗ fen werden, lieber Pathe.“

„Nein, ich geſtehe, daß ich es nicht begreife; ich bin Junggeſelle; ich bin unermeßlich reich; ich bin Dein zweiter Vater; ich biete Dir eine Baga⸗ telle an: Du ſchlägſt ſie aus. Aber weißt Du Junge, daß Du mir da, bei unſrem erſten Wieder⸗ ſehen, eine tödtliche Beleidigung zufügſt?“

„Das iſt nicht meine Abſicht.“ „Mag es Deine Abſicht ſein oder nicht,“ ſagte

der Capitän mit gereiztem Tone,„Du haſt mir

jedenfalls einen großen Schmerz bereitet; Du haſt mein Herz verwundet!“

„Verzeihen Sie, lieber Pathe,“ ſagte Petrus in großer Unruhe;„aber ich erwartete dies Aner⸗ bieten ſo wenig, daß ich meiner nicht Herr war, als ich Sie es mir machen hörte, und es vielmehr nicht mit der Dankbarkeit annahm, die ich Ihnen ſchulde.“

„Und Du nimmſt es an?“

„Ich ſage das nicht.“

„Wenn Du mein Anerbieten ausſchlägſt, weißt Du, was ich thue?“

n.“

ei