Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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Bei der Ankunft des Seemanns in dem Atelier richtete ſich die Aufmerkſamkeit der anweſenden Per⸗ ſonen, die einzig bis jetzt auf die Bilder concentirt geweſen, größtentheils auf den Neuankömmling.

Dieſer, ohne ſich dadurch ſtören zu laſſen, blieb mitten im Zimmer ſtehen, warf einen forſchenden Blick um ſich her, zog ein Etui aus ſeiner Taſche, nahm aus dem Etui eine Brille mit goldenen Hal⸗ tern, ſetzte die Brille auf ſeine Naſe und ſchritt ge⸗ rade auf ein Gemälde von Chardin zu, das ihn, ſobald er es gewahrte, beſonders anzuziehen ſchien.

Dieſes Gemälde ſtellte eine Haushälterin vor, welche die Gemüſe reinigt, die ſie in ihren Topf am Feuer werfen will.

Das Feuer, der Topf und die Gemüſe waren mit ſolcher Wahrheit gemalt, daß der Seemann bei dem Anblick des Topfes, deſſen Deckel auf dem Heerde lag, laut ausrief, indem er ſeine Naſe der Leinwand näherte und laut athmete:

hm! hin Dann ließ er ſeine Zunge ſchnalzen nnd fuhr ort:

Das Waſſer lauft einem im Munde zuſam⸗ men.

Dann hob er die linke Hand mit einer Bewe⸗ gung in die Luft, welche deutlich die vollkommenſte Bewunderung an den Tag legte:

Prachtvoll! ſagte er, immer in demſelben ge⸗ hobenen Tone und ganz, als ob er allein wäre, prachtvoll in jeder Beziehung!

Einige Fremde, welche die Anſicht des Neuan⸗ kömmlings von dem Bilde Chardin's theilten, näher⸗

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