Teil eines Werkes 
5. Bd. (1858)
Entstehung
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3. 5.

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Das war nun der Brief, der trotz der guten Nachricht oder vielmehr wegen der guten Nachricht, die er enthielt, Petrus zur Verzweiflung brachte.

Sonntag um Mittag wollte Regina mit ihrer Tante und ihrer Schweſter kommen, und was wür⸗ den die drei Frauen finden?

Den Schätzungs⸗Commiſſär, der die Bilder und Meubels von Petrus verkaufte!

Und Petrus hatte nichts davon geſagt!

Wie wollte er dieſe Schande ertragen?

Einen Augenblick kam ihm der Gedanke, zu flie⸗ hen, ſich zu verbannen, Regina nie wieder zu ſehen.

Aber Regina nicht wieder ſehen, hieß auf das Leben verzichten.

Es war noch mehr: es war der Tod des Her⸗ zens in einem lebendigen Körper.

Einen Augenblick bedauerte Petrus, nicht, ſeinen Vater vom Ruine gerettet zu haben wir müſſen es ſagen, dieſer Gedanke kam ihm nicht ein⸗ mal in den Sinn ſondern das Anerbieten Jean Roberts nicht angenommen zu haben.

Petrus brauchte wirklich nur angeſtrengt zu arbeiten, wie er ehedem gearbeitet, um Jean Ro⸗ bert in kürzeſter Zeit das Geld zurückzugeben, das dieſer ihm geliehen.

Seine augenblickliche Ruhe, ſein Luxus, ſeine Pferde, ſein Wagen hatten ſogar, kaufmänniſch ge⸗ ſprochen, eine ausgezeichnete Wirkung hervorge⸗ bracht..

Nan hatte geglaubt, er habe von einem unbe⸗ kannten Onkel geerbt, er brauche das Geld nicht