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tritt, in der einen Hand den Spaten, in der andern etwas Ungeſtaltetes in ſeinem Mantel.
Was ſucht er jetzt mit ſeinem ſcheuen und blin⸗ zelnden Blicke?
Er ſucht einen ſichern Ort, um ihm das Leichen⸗ depot anzuvertrauen, das er von einem Orte weg⸗ genommen, der nicht mehr ſicher iſt.
Herr Göérard ging ohne Aufenthalt bis zum an⸗ dern Ende des Parkes, legte ſeinen Mantel auf die Erde und begann zu graben.
Aber beim dritten oder vierten Schlag ſchüttelte er den Kopf und murmelte:
„Nein, nein, nicht hier!“
Und er nahm ſeinen Mantel wieder, machte hun⸗ dert Schritte unter den dichtbelaubten Bäumen und blieb zum zweiten Male ſtehen und zögerte...
Dann ſchüttelte er abermals den Kopf:
„Zu nahe pei dem andern!“ ſagte er.
Endlich ſchien ihn ein lichter Gedanke zu durch⸗ zucken.
Zum zweiten Male nahm er ſeinen Mantel auf, und mit demſelben fieberhaften Gang, mit dem er bereits zwei Stationen gemacht, begab er ſich wieder auf den Weg.
Diesmal ging er nach dem Hauſe, diesmal hatte er keine Angſt, ein Geſpenſt auf der Oberfläche hin⸗ gleiten zu ſehen.
Er hielt das Geſpenſt ja in ſeinen Augen.
Als er an das Ufer des Teiches gekommen war, legte er den Mantel auf das Gras und begann ihn zu entfalten.


