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Er ſchloß die Thüre mit dem Schlüſſel und ſteckte den Schlüſſel in die Taſche.
Plötzlich zitterte er und blieb, die Augen feſt auf die Fenſter des Schloſſes geheftet, ſtehen.
Das Fenſter war erhellt.
Ein Augenblick des Schreckens machte den Elen⸗ den vom Kopf bis zu den Füßen ſchauern.
Plötzlich erinnerte er ſich der beiden Lichter, die er angezündet hatte ſtehen laſſen.
Er merkte nun die Unklugheit, die er begangen.
Dieſe Helle, die er geſehen, konnten auch Andere
ſehen: man wußte, daß das Schloß unbewohnt war, und dieſe Helle konnte vielen Vermuthungen Raum geben. Herr Gérard ging deßhalb beſchleunigten Schrit⸗ tes nach dem Schloſſe, immer die Blicke von dem Teiche abwendend, ſtieg raſch den Perron hinauf und ſtürzte die Treppen hinan.
Er blies ein Licht aus und wollte eben auch das zweite auslöſchen, als er dachte, er müßte durch den Corridor gehen und ohne Licht die Treppe hinab⸗ ſteigen.
Er hatte noch keinen Moment früher daran ge⸗ dacht, ſo ſehr beherrſchte ihn die Furcht, daß man das Licht ſehen möchte.
Nachdem dieſe materielle Furcht vorüber war, kam die ideale wieder.
Was konnte Herrn Gérard in den Corridors und auf den Treppen eines verlaſſenen Hauſes beun⸗ ruhigen?
Was, ſo wenig Aehnlichkeit auch zwiſchen beiden ſtattfindet, Kind und Mörder fürchten: Geiſter.


