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„Sagte ich, des Herrn Sarranti? Der Name iſt mir entſchlüpft: Ich habe, ich weiß nicht weßhalb, ewig den Nanen dieſes Teufels von Menſchen im Munde... Man verſchiebt alſo die Execution. Man decretirt die Arreſtation des wirklich Schuldi⸗ gen— eine neue Inſtruction beginnt... Sie be⸗ greifen doch, nicht wahr?“
„Gewiß,“ antwortete Herr Gérard, in deſſen Blicken durch eine ſchwarze Wolke der rothe Galgen der Gehenkten erſichtbar zu werden ſchien.
„Es iſt eine furchtbare Lage für den armen Mörder,“ ſagte Herr Jackal,„denn ſehen Sie mal den braven Mann; er geht in der Sonne des lieben Gottes ſpazieren, die beiden Hände in den Taſchen, frei wie die Luft; plötzlich ſieht er elende Gendar⸗ men kommen, die ihn aus der Sonne wegſchleppen, um ihn in den Schatten zu ſchleudern, und ihm die Hände aus den Taſchen reißen, um ihn zu feſſeln; er wird ſeine unſchuldige Ruhe zerſtört, ſeine ge⸗ wöhnliche Heiterkeit vernichtet ſehen und das, ich weiß nicht durch welche brutale Formalität, durch welches minutiöſe Detail; dann wird er bereuen, daß er den Weg des Heils nicht benützte, den ich ihm geöffnet.“
„Aber gibt es denn einen ſolchen?“ rief Herr Gérard.
„Wahrhaftig, lieber Herr Gérard,“ ſagte der Polizeimann,„Sie müſſen einen ſehr harten Kopf, ein ſehr ſtumpfes Gehirn und ein ſehr kurzes Ge⸗ dächtniß haben.“
„Ach, mein Gott!“ rief der ehrenwerthe Herr Gérard,„ich höre dennoch mit beiden Ohren.“
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