Teil eines Werkes 
3. Bd. (1856)
Entstehung
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Kann man, da Sie jetzt im Zuge ſind, ver⸗ trauliche Geſtändniſſe zu machen, erfahren, welches Mittel Sie hätten, mich dort zu beunruhigen?

Ich will Ihnen das erzählen. Da es das Intereſſanteſte meiner Erzählung iſt, ſo habe ich es auf das Ende aufbewahrt. M

Ich höre Sie. B

Oh! diesmal bin ich Ihrer Aufmerkſamkeit ſicher! Fangen wir mit einer Moral an: ich habe immer bemerkt, mein lieber Vetter, es bringe Glück, das Gute zu thun.

Sie wollen ſagen, mit einer Trivialität?

Trivialität, Moral, Sie werden das ſogleich ſchätzen... Geſtern nun, mein lieber Vetter, faßte ich den Entſchluß, das Gute zu thun, und Ihnen Mina zu entführen, was ich zu meiner großen Freude glücklich vollbracht habe.

Ein Lächeln unverſöhnlichen Haſſes und tiefer Rache trat auf die Lippen von Valgeneuſe.

Geſtern nun, fuhr Salvator fort,als ich auf die Poſt ging, um die Pferde zu beſtellen, mit denen die zwei lieben Kinder abgereiſt ſind, kam ich am Hotel der öffentlichen Verkäufe, ich glaube in der Rue des Jeuneurs, vorüber; man lud im Hofe die Meubles, welche im Aufſtreiche verkauft werden ſollten

Aber was des Teufels erzählen Sie mir denn da, Herr Salvator, ſagte Lorédan,und welches Intereſſe ſoll ich an den Meubles nehmen, die man in der Rue des Jeuneurs ablud?

Hätten Sie nur die Geduld, eine halbe Mi⸗ nute zu warten, mein lieber Vetter, ſo würden Sie