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Herr,“ erwiederte Lorédan;„doch ich ſehe in alle dem weder die Auskunft, die Sie mir über das Teſta⸗ ment des Marquis geben ſollten, noch wie Sie mir die fünfhundert Franken wieder erſtatten werden, die ich ſehr unnöthig Herrn Jackal gegeben habe, um Sie beerdigen zu iſſen.“
Warten Sie Joch, mein lieber Vetter,“ fuhr Salvator fort.„Was Teufels! Sie halten mich nicht für verrückt genug, um Ihnen nur ſo das Geheim⸗ niß meiner Exiſtenz preiszugeben, wenn ich Ihrer Discretion nicht ſicher war.“
„Es ſcheint alſo, Sie gedenken mich bis zum Tage des jüngſten Gerichts zu bewachen oder von Ihren Leuten bewachen zu laſſen?“
„Ah! Herr Graf, Sie irren ſich ganz und gar, und dies iſt nicht meine Abſicht. Morgen früh um fünf Uhr werden Sie frei ſein.“
„Und Sie wiſſen, was ich ſchon Ihren Beglei⸗ tern geſagt habe: eine Stunde, nachdem ich wieder in Freiheit geſetzt wäre, würden Sie angezeigt und verhaftet.“
„Ja, das hätte ſogar beinahe eine ſchlimme Wen⸗ dung für Sie genommen! Wäre ich nicht auf der Thürſchwelle geweſen, ſo liefen Sie Gefahr, nie mehr einen Menſchen anzuzeigen und verhaften zu laſſen; was übrigens ein ziemlich ſchlechtes Handwerk iſt, mein lieber Vetter. Ich ſtehe Ihnen auch zum Vor⸗ aus dafür, Sie werden überlegen, und haben Sie überlegt, nun wohl, ſo werden Sie dieſen armen
Salvator in Ruhe laſſen an ſeinem Weichſteine der
Rue aux Fers, damit er Sie in Ihrem Hotel der Rue du Bac in Ruhe läßt.“
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