Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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wir ihn erſtickt haben, ohne es abſichtlich zu thun?... Nun wohl, Herr Salvator wird zufrieden ſein! Abſcheulicher Menſch! dieſe Reichen machen nie etwas wie die Andern.

Jean Taureau blickte umher und entdeckte in der Ecke der Stube einen ungeheuren Krug voll Waſſer.

Ah! ſagte er,das ſuchte ich gerade!

Er ging auf den Krug zu, hob ihn auf, ſtieg auf einen Schemel, der beim Tiſche war, und bildete durch die Neigung des Gefäßes eine Cascade von vier bis fünf Fuß, die bei der Stelle ihres Falles das Geſicht von Herrn von Valgeneuſe traf.

Die erſten Tropfen ſchienen keine Wirkung auf den Grafen hervorzubringen; anders war es aber bei den zweiten.

Bei dem Waſſerſtrahle, der auf den Kopf ging, bei der Berührung dieſer eiskalten Douche, ſtieß Herr von Volgeneuſe einen Seufzer aus, einen Seußzer, der Jean Taureau beruhigte, welcher zahlreiche Schweißtropfen auf ſeiner Stirne zu fühlen anfing.

Ah! Sacredi, rief er geräuſchvoll athmend, als hätte man ihm eine Laſt von fünfhundert Pfund von der Bruſt genommen,Sie haben mir ſchön Angſt gemacht, Herr, deſſen können Sie ſich wohl rühmen!

Er ſtieg vom Schemel herab, ſtellte den Krug an ſeinen Platz und näherte ſich wieder ſeinem Ge⸗ fangenen.

Ah, ſagte er zu ihm mit einer ſpöttiſchen Miene, die bei ihm mit der Gewißheit, der Graf ſei nicht todt, wiedergekommen war,wir haben alſo

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