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ähnlichen Vorwurf machen konnte, darauf beſchränkte, daß ſie ihr die Hand drückte.
„Es iſt wahr, meine Schweſtern,“ erwiederte Fragola,„Ihr ſeid die Prinzeſſinnen, und ich bin die arme Cendrillon*), muß beim Herde bleiben..
„Ah! nicht wie Cendrillon,“ ſagte Abeille,„wie Trilby.“
Das Kind hatte das reizende Mährchen von Char⸗ les Nodier geleſen.
„Außer bei großen Veranlaſſungen,“ fuhr Fra⸗ gola fort,„außer bei ernſten Dingen. Dann wage ich es, und ich komme, um Euch zu fragen, theure Schweſtern, ob Ihr mich immer noch liebet?“
Eine dreifache Umarmung beantwortete dieſe Frage.
„Große Veranlaſſungen... ernſte Dinge...“ wiederholte Regina;„in der That, Dein hübſches Geſicht iſt traurig.“
„Sollte Dir ein Unglück widerfahren ſein?“ fragte Frau von Marande.
„Dir.. oder ihm?“ fragte Carmelite, welche begriff, daß die größten Mißgeſchicke nicht immer diejenigen ſind, welche uns treffen.
„Ohl nein, Gott ſei gelobt!“ rief Fragola;„weder ihm, noch mir, ſondern einem Freunde.“
„Welchem Freunde?“ fragte Regina.
„Dem Abbé Dominique.“
„Ah! es iſt wahr,“ rief Carmelite,„ſein Vater..
*) Aſchenbrödel.


