Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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„Ich danke, Herr Präſident,“ erwiederte er;„doch es iſt nicht meine Abſicht, dies zu thun.“

Dominigue ſchien bei dieſen Worten mit Gewalt aus ſeiner Betäubung geriſſen zu werden.

„Doch, doch, meine Herren,“ rief er,„mein Vater wird um Caſſation nachſuchen, denn er iſt un⸗ ſchuldig.“

„Mein Herr,“ ſagte der Präſident,„das Geſetz verbietet, ſolche Worte auszuſprechen, wenn das Ur⸗ theil verkündigt iſt.“

„Dem Advocaten des Angeklagten, Herr Präſi⸗ dent, doch nicht ſeinem Sohne,“ rief Emanuel.„Wehe dem Sohne, der nicht immer an die Unſchuld ſeines Vaters glaubt!“

Der Präſident ſchien einer Ohnmacht nahe.

„Mein Herr,“ ſagte er zu Sarranti, dem er die⸗ ſen Titel gegen alle Gewohnheit gab,„haben Sie eine Bitte an den Hof zu richten?“

„Ich bitte, frei meinen Sohn ſehen zu dürfen, der ſich hoffentlich nicht weigern wird, mir als Prie⸗ ſter auf dem Schaffot beizuſtehen.“

„Oh! mein Vater, mein Vater,“ rief Dominique, „Sie werden es nie beſteigen, das ſchwöre ich Ihnen!“

Mit leiſer Stimme fügte er dann bei:

ſe„Und wenn es Jemand beſteigt, ſo werde ich es ein.“