Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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meinen unſchuldigen Kindern, Du Schuldiger? Ent⸗ ferne Dich von hier! fort! Zurück, Dämon! Retro, Satanas!

Bis dahin zurückgehalten, kam plötzlich, zum gro⸗ ßen Aergerniſſe der Herren Geſchworenen, einiges Gelächter zum Ausbruch.

Der Staatsanwalt aber, mochte er die Heiterkeit der Menge nicht begreifen, mochte er im Gegentheile, ſie begreifend, dieſe Heiterkeit zurückdrängen oder ihr eine Wendung zu ſeinen Gunſten geben wollen,— der Staatsanwalt rief:

„Meine Herren, der Schauer des Auditoriums iſt bezeichnend; es iſt ein verächtlicher Tadel von der Menge dem Verbrecher zugeworfen, und die ſtrengſte Verurtheilung wird für ihn nicht grauſamer ſein, als dieſes Lächeln der Verachtung...

Ein Gemurre empfing dieſe Verdrehung der Mei⸗ nung des Auditoriums.

„Meine Herren,“ ſprach der Präſident, ſich an das Auditorium wendend,„erinnern Sie ſich, daß das Stillſchweigen die erſte Pflicht des Publicums iſt.“

Das Publicum, das die größte Ehrfurcht für die unparteiiſche Stimme des Präſidenten hatte, trug

ſeiner Ermahnung ſogleich Rechnung, und die Stille

war alsbald wiederhergeſtellt.

Ein Lächeln auf den Lippen, die Stirne hoch und ruhig, hielt Herr Sarranti ſeine Hand in der des ſchönen Mönches; und dieſer, der ſich frommer Weiſe ſchon unter dem Spruche beugte, den ſein Vater nicht vermeiden konnte, erinnerte an jene heiligen Sebaſtian, deren Typus die ſpaniſchen Maler uns vermacht haben, und die, den Leib von Pfeilen durch⸗

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