Herr Sarranti ergriff die Hand des jungen Mannes und ſprach zu ihm:
„Genug! genug! im Namen Ihres Vaters, ge⸗ fährden Sie ſich nicht!“
„Im Namen Ihres Vaters und des meinigen, fahren Sie fort!“ rief Dominique.
„Meine Herren,“ fuhr Emanuel fort,„Sie haben Proceſſe geſehen, bei welchen die Angeklagten die Zeugen Lügen ſtraften, die augenſcheinlichſten Be⸗ weiſe leugneten, dem Staatsanwalte ihr Leben ſtrei⸗ tig machten, Sie haben Alles dies zuweilen, oft, faſt immer geſehen... Nun wohl, meine Herren, wir, wir behalten Ihnen ein viel intereſſanteres Schau⸗ ſpiel vor.
„Wir ſagen Ihnen:
„„Ja, wir ſind ſchuldig, und hier ſind die Be⸗ weiſe: ja, wir haben gegen die innere Sicherheit des Staats conſpirirt, und hier ſind die Beweiſe; ja, wir wollten die Form der Regierung ändern, und hier ſind die Beweiſe; ja, wir haben ein Complott gegen den König und ſeine Familie angezettelt, und hier ſind die Beweiſe; ja, wir ſind Majeſtätsver⸗ brecher, und hier ſind die Beweiſe; ja, ja, wir haben die Strafe der Vatermörder verdient, und hier iſt der Beweis; ja, wir verlangen barfuß und den
ſchwarzen Schleier auf dem Kopfe nach dem Schaffot
zu gehen, wie es unſer Recht iſt, wie es unſer Wunſch iſt, wie es unſer Wille iſt Ein Schreckensſchrei drang aus Aller Munde
hervor. „Schweigen Sie! ſchweigen Sie!“ rief man von
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