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ein Proceß, der in den Annalen der Criminaljuſtiz Cpoche zu machen beſtimmt war, in die Umgebung des Palaſtes einen ſo großen Volkszuſammenlauf und in den Saal eine viel beträchtlichere Menge zog, als der Saal faſſen konnte. Um die Verwirrung, die Unruhe und, wer weiß? die Unordnungen zu vermeiden, welche ein ſolcher Zuſtrom hätte veranlaſſen können, hatte es der Herr Präſident für nöthig er⸗ achtet, zum Voraus Eintrittskarten an die Perſonen, oder wenigſtens an einen Theil der Perſonen, die darum nachgeſucht, auszutheilen. Selbſt die Advo⸗ caten hatten eine gewiſſe Anzahl für jeden Sitzungs⸗ tag erhalten.
Es war unmöglich geweſen, den zahlreichen Ge⸗ ſuchen der Einen und der Andern zu entſprechen: mehr als zehntauſend Bitten um Billets waren an den Herrn Präſidenten ſeit dem Tage, an welchem man die Anklageacte veröffentlicht hatte, gerichtet worden. Die Diplomatie, die beiden Legislaturen, der Adel, der Richterſtand, die Armee und der reiche Handelſtand hatten ſich um dieſe Gunſt beworben; wenige von dieſen Bewerbungen waren erhört worden.
In Folge hievon waren alle Plätze dergeſtalt beſetzt, daß man hätte glauben ſollen, die Zuſchauer ſeien an einander gelöthet und bilden nur noch einen einzigen Körper; man hörte auch von Zeit zu Zeit vor der Thüre und in den Gängen die Stimme eines Unglücklichen, den man erſtickte. Der Schweif der Zuſchauer verlängerte ſich nicht nur bis ans Ende der Gallerie und verſperrte die zahlreichen Treppen, welche nach den verſchiedenen Eingangsthüren mün⸗ deten, ſondern dieſe ungeheure Reihe von Zuſchauern


