Teil eines Werkes 
2. Bd. (1856)
Entstehung
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Hunderte von Eauipagen das Pflaſter der Rue d'Artois erſchallen machten, boten die Zugänge des Juſtizpa⸗ laſtes ein Schauſpiel, welches noch viel intereſſanter, als das des Boulevard des Italiens.

In der That, von der Place du Chatelet, wenn man von Norden nach Süden bis zur Place du Pont⸗Soint⸗Michel ging, waren der Pont du Change, die Rue de la Barillerie, der Pont Saint⸗ Michel und alle benachbarte Straßen; und, wenn man von Weſten nach Oſten ging, von der Place Dauphine bis zum Pont de la Cité, die Quais de[Horloge, Deſaixr, de la Cité, de lArchevéché, des Orfévres bedeckt von einer ſo compacten, ſo gedräng⸗ ten, ſo unruhigen Menge, daß man hätte glauben ſollen, die alte Inſel des Palaſtes ſchwanke, ſchwim⸗ mend geworden, mitten in der Seine und mache eine äußerſte Anſtrengung, um dem Orkane, der ſie gegen das Meer treibe, zu widerſtehen. Was viel dazu beitrug, dieſer Menge eine große Aehnlichkeit mit einem ſtürmiſchen Ocean zu geben, das war das dumpfe, tiefe, monotone Toſen, von dem ſie alle Straßen der Umgegend wiederhallen machte, und das wie eine wüthende Fluth bis zu den Gewölben des alten Palaſtes vom heiligen Ludwig emporſtieg.

An dieſem Abend oder vielmehr in dieſer Nacht, denn der Abend war ſchon weit vorgerückt, ſollten ſich die Debatten des Proceſſes Sarranti ſchließen, der ſehr mit Recht in einem ſo hohen Grade die öffentliche Aufmerkſamkeit ſeit dem Tage, wo der Moniteur die Anklageacte veröffentlicht hatte, in Anſpruch nahm.

Die Leſer werden ſich alſo nicht wundern, daß