Teil eines Werkes 
1. Bd. (1856)
Entstehung
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Das Anerbieten kam ſo gelegen und ſchien ſo ſehr von gutem Herzen gemacht zu ſein, daß Herr Sarranti es ohne Bedenken annahm.

Man brachte das Gepäcke aus dem erſten Wa⸗ gen in den zweiten, man verſprach dem Poſtillon, ihm Hülfe von Nanch zu ſchicken, wovon man nur noch eine Stunde entfernt war, und man fuhr mit derſelben Geſchwindigkeit weiter.

Nachdem die erſten Artigkeiten ausgetauſcht wa⸗

ren, vermied Gibaſſier, der keine Gewißheit hatte, er ſpreche das reine Deutſch, und befürchtete, Herr Sar⸗ ranti, obgleich Corſe, kenne dieſes Jdiom gründlich, Gi⸗ baſſier, ſagen wir, vermied ſorgfältig jede Frage und beſchränkte ſich darauf, daß er die artigen Worte ſeines Gefährten mit Ja und Nein erwiederte, deren Accent ſich immer mehr der franzöſiſchen Sprache näherte.

Man kam nach Nanch; man hielt im Hotel du Grand⸗Stanislas an, das zugleich das Poſthaus iſt.

Herr Sarranti ſtieg aus, wiederholte ſeine Dank⸗ ſagungen gegen den Magyaren, und wollte ſich zu⸗ rückziehen.

Sie haben Unrecht, mein Herr, ſagte Gibaſſier; Sie ſchienen mir Eile zu haben, nach Paris zu kommen: Ihr Wagen wird vor morgen nicht wieder⸗ hergeſtellt ſein, und Sie verlieren einen Tag.

Das wäre mir um ſo ärgerlicher, erwiederte Sarranti,als mir derſelbe Unfall ſchon bei meiner Abfahrt von Regensburg widerfahren iſt, und ich dabei vierundzwanzig Stunden verloren habe.

Gibaſſier erklärte ſich nun erſt den Verzug, der ihn in Steinbach ſo ſehr beunruhigt hatte.