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Penhoöl, ſo ſehr der Wönch in ihn drang, um in einem andern Theile des Schloſſes einquartirt zu werden, Dominique in das Zimmer ſeines Sohnes ein und zog ſich dann zurück, um ihn ausruhen zu laſſen.
Befürchtend, ſein Anblick werde die Traurigkeit des unglücklichen Vaters nur vermehren, ſtatt ſie zu be⸗ ſänftigen, kündigte der Mönch am andern Morgen dem Grafen von Penhvél an, er werde noch an demſelben Tage wieder abreiſen.
„Das ſteht Ihnen frei, mein Vater,“ antwortete der Graf, und Sie haben ſchon ſo viel für mich gethan,
daß ich es nicht wage, mehr zu verkangen. Ruft Sie
indeſſen keine dringende Pflicht nach Paris zurück, ſo bitte ich Sie inſtändig, noch einige Tage bei mir zu⸗ zubringen; weit entfernt, mich noch trauriger zu machen, könnte mich der Anblick des Freundes meines Sohnes nur tröſten, wenn ich getröſtet werden könnte.“
„Herr Graf, ich werde ſo lange, als Sie es wün⸗ ſchen, bei Ihnen bleiben,“ antwortete der Abbé.
Und ſie brachten einen ganzen Monat mit einan⸗
der zu.
Wie verlief jeder Tag? Wie der vorhergehende ver⸗ laufen war: indem man von Colombau ſprach, indem man den Himmel anſchaute, indem man die Ausdehnung des Oceans maß, indem man von jenen erhabenen Wor⸗ ten und jenen ernſten Gedanken austauſchte, wie ſie die Engel im Himmel austauſchen.— Einer von dieſen
agen wird ſie alle ſagen.
Am Morgen kam der Graf zum Abbé; er reichte ihm ſtillſchweigend die Hand, grüßte ihn mit dem Kopfe nickend, ſetzte ſich auf einen großen Schämel von ge⸗ ſchnitztem Eichenholze, und deutete mit ſeiner langen, bleichen Hand auf die Wogen, die ſich auf der weiten Cbene des Oceans erhoben.
„Hier ſaß er,“ murmelte der alte Vater, ewig einem und demſelben Gedanken preisgegeben,„und von dieſem Platze aus, wo ich bin, tauchte ſein Auge in die


