Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
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Dann traten ſie aus der Menge, gingen an ver⸗ ſchiedenen Gruppen vorbei und ſagten: *„Heute Abend.“. — Und dieſes Wort heute Abend kreiſte wie ein faſt unverſtändliches Gemurmel das ganze Boulevard entlang. Dann ſah man die Männer mit den Mänteln, die Einen in die Rue du Temple, die Anderen in die Rue Saint⸗Martin, Dieſe in die Rue Saint⸗Martin, Jene in die Rue Poiſſonnière eintreten, Alle aber wandten ſich nach der Seite der Seine auf verſchiedenen Wegen, doch wie Menſchen, die ſich bald an einem und demſelben Orte wiederſinden ſollen.

CXV. Das geheimnißvolle Haus.

Ein Mann, der nichts Beſſeres zu thun gehabt hätte, als zu beobachten, was ſich in der Rue des Poſtes, von acht bis neun Uhr Abends, das heißt zwei Stunden nach der Vorſtellung zutrug, welche wir viel⸗ leicht unſeren Leſern mit Unrecht ſo ausgedehnt erzählt haben, hätte ſicherlich ſeine Zeit nicht verloren, und wäre er auch nur ein wenig Liebhaber von nächtlichen und fantaſtiſchen Abenteuern geweſen.

Da wir annehmen, daß der Leſer, ſobald er ſich uns anſchließt, kein Feind von ſolchen Abenteuern iſt, ſo bitten wir ihn, uns an den Ort zu folgen, wohin wir unſern Guckkaſten verſetzen, um vor ihm eine Menge Perſonen defiliren zu laſſen, welche nicht minder geheimnißvoll, als die chineſiſchen Schattenſpiele von Herrn Séraphin.