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möglich! wäre ich wirklich der Vater meiner Tochter, und folglich der Großvater ihrer drei Kinder, ſo könnte ich unmöglich daran denken, ſie an einen Andern als den Vater dieſer drei Unglücklichen zu verheirathen. Mit welchem Rechte erlaubt ſich alſo dieſer Leandre zu ſagen, ich ſei der Vater, und ſobald er es ſagt, mit welchem Rechte zieht er meine väterliche Zärtlichkeit in Zweifel?..(Nach einer Pauſe, und ſich vor die Stirne ſchlagend.) Doch es kommt mir ein Gedanke: wenn mir der Briefträger einen Brief gegeben hätte, der nicht an mich adreffirt wäre?.(er ſieyt den umſchlag an.) Alle Teufel! die Depeche war nicht für mich!„An Herrn Caſſandre, Mondſtraße, im fünften Stocke.“ An Herrn Caſſandre! ha! ha! ha! Der alte Pandur wollte alſo ſeine keuſche Tochter an mich verheirathen, die Mutter von drei Kindern, von denen das letzte Benja⸗ min heißt! Ei! dieſer Greis iſt ganz einfach ein Gau⸗ ner! Laſſen wir nichts von unſerer Entrüſtung merken und ſehen wir, wie weit er ſeine Schurkerei treiben wird.
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Zehnte Scene. Gille. Caſſandre.
Caſſandre, tritt leſend ein⸗
„Ich habe die Ehre, Ihnen den ſchmerzlichen Ver⸗ luſt mitzutheilen, den Sie in der Perſon von Demoi⸗ ſelle Amenaide Lamponiſſe, Ihrer vielgeliebten Tante, welche geſtern im Alter von ſechsundſiebzig Jahren ge⸗ ſtorben iſt, erlitten haben(Sich unterbrechend.) Das iſt ſeltſam! ich habe nie eine Tante gehabt, wie kommt es, daß ſie geſtorben iſt, und zwar in der Blüthe ihrer Jahre?.. Nun, es ereignen ſich ſo außerordent⸗ liche Dinge! Fahren wir fort. Ceſend.„Ich melde Ihnen zugleich, daß Sie nicht auf die hundertfünfzig


