Teil eines Werkes 
19.-25. Bdchn (1856)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Frau

t, ein

ücke! ochter hlen?

e Be⸗ Ihrer nglück Mann

Fräu⸗

lugen, nd an

3

19

der Naht meiner Hoſe, geſtehen würde, ich habe mich plötzlich verliebt.

Iſabelle.

In wen?

Gille.

In Sie!... Sehen Sie, nun bin ich gerade in der Poſition, die rechte Hand auf dem Herzen, die linke Hand an der Naht meiner Hoſe, ſchaue ich Ihnen zwi⸗ ſchen beide Augen... Ich liebe Sie raſend, meine Theure! Was haben Sie hierauf zu antworten?

Iſabelbe.

Ich werde auf dieſes ſchmeichelhafte Geſtändniß durch ein ganz ähnliches antworten, nur wird es voll⸗ kommen das Gegentheil ſein. Ich denke, Sie ſtammen von einem edlen Geſchlechte ab, und ich glaube mit einem franzöſiſchen Cavalier zu ſprechen; ich will alſo mein Geſtändniß von mir geben.

Gilbe. Ich höre Sie mit Intereſſe: reden Sie. Iſabelle. Soll ich offenherzig ſein? Gille. Seien Sie es. Iſabelle.

Nun wohl, ſeitdem ich Sie geſehen, habe ich einen

Abſcheu gegen Sie gefaßt! SGille.

Oh! Himmel! oh! doppelter Himmel! Jſabelle.

Hören ſie einen Augenblick auf zu ſchwören, und laſſen Sie mich den Reſt meines Roſenkranzes vor Ihnen abkörnen, edler Herr. Einerſeits liebe ich Sie nicht, weil ich Sie haſſe, und andererſeits bin ich raſend

in einen Edelmann von gutem Hauſe verliebt.

Gire Und wie heißt mein gräulicher Nebenbuhler?