Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Fafiou nicht gefährdet iſt. Wir werden alſo einigen Secunden die Ehre haben, die Vorſtellung zu beginnen. Vorwärts, Muſik!

Bei dieſem Aufrufe hörte man aus dem Innern der Baracke die Töne einer Poſaune, einer Clarinette, einer türkiſchen Trommel und einer kleiner Trommel, ähnlich dem Geräuſche, das aus einer Ketzlerwerkſtätte kommt hervordringen.

Bei dieſer nachahmenden Harmonie verbeugte ſich Herr Galilée Copernic tief vor dem Publikum, und verſchwand unter dem Beifallklatſchen und dem freudigen Geſchrei der Menge, welche dieſe Erzähl ung ihres viel⸗ geliebten Caſſandre wieder in gute Laune verſetzt hatte; denn es gibt drei veränderliche Dinge, wie der Prediger Salomo ſagt: die Menge, die Weiber und die Wellen.

In dem Augenblicke, wo die Muſik wüthete, ver⸗ kündigend, die fo ſehr erſehnte Parade werde ſogleich beginnen, kamen von zwei Seiten des Boulevard, näm⸗ lich in der Richtung der Baſtille und der Porte Saint⸗ Martin, mehrere Perſonen gekleidet in lange braune Mäntel, wie man ſie damals trug, herbei, welche Per⸗ ſonen unter die Menge traten und ſich bald mit ihr vermiſchten.

Für einen unaufmerkſamen Vorüberg ehenden konnten dieſe verſchiedenen Perſonen ei nander fremd ſcheinenz für einen verſtändigen Beobachter war es aber augen⸗ ſcheinlich, daß ſich dieſe Mälnner unter irgend einem Titel kannten, denn jeder von. ihnen wechſelte bei ſeiner Ankunft mit denjenigen, welche ſchon da waren, ein unmerkliches Erkennungszeichen. Bald aber drangen ſie, wie geſagt, in die compacte Maſſe ein, ſonderten ſich von einander ab, und ſchienen nur hieher gekommen zu ſein, um der Vorſtellung der Parade beizuwohnen, und Niemand achtete auf die mit dem gewöhnlichen Publi⸗ kum des Herrn Galilée Copernic vermiſchte, heterogene Partei von Zuſchauern.