Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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Gemüthsbewegung verurſacht durch dieſe bejammerns⸗ werthe Erzählung Ihre Herzen in der Tiefe Ihrer Bruſt beben, ſo werden Sie leicht dieſen Verzug aus Gründen eines Hintritts vergeben, und Sie werden uns erlauben, ruhig den Lauf unſerer Vorſtellungen wieder aufzunehmen und Ihnen heute Abend, wie es der Zettel ankündigt, zu ſpielen:

Zwei ſehr preſſante Briefe. Luſtſpielſkizze in einem Acte, in welchem Phénix Faſiou die Rolle von Gille und Ihr Diener die von Caſſandre geben wird.

Aber, werden Sie mir ſagen, die Mengen ſind voller unerwarteter Fragen! aber, werden Sie mir ſagen, wie kommt es einerſeits, daß Fafivu hin⸗ gerafft wird, und daß er andererſeits, und deſſenunge⸗ achtet, die Rolle von Gille gibt? Die Antwort iſt leicht, Mylords und meine Herren, und ich habe an mehreren Höfen Europas Fragen aufgelöſt, die noch viel unauflösbarer, als die, welche Sie an mich zu richten mir die Ehre erweiſen. In der That, Mylords und meine Herren, wenige Worte werden genügen, um Ihnen dieſes Problem zu erklären. Einige von Ih⸗ nen haben wahrſcheinlich von der ſprüchwörtlichen Ge⸗ fräßigkeit von Fafiou reden hören. Es iſt Niemand von der Geſellſchaft, der ihn nicht auf den Kreuzwegen, je nach der Jahreszeit, gedörrte Pflaumen, Miſpeln, Nüſſe oder Kaſtanien knuſpernd getroffen hat. Der un⸗ glückliche Einfluß, den natürlich dieſes beſtändige Ver⸗ ſchlucken von Leckereien auf den Darmkanal unſeres ar⸗ men Freundes haben mußte, ich will ihn nicht unter⸗ ſuchen, ich erkundige mich bei Niemand darüber, ich will ihn nicht kennen; allein den Einfluß dieſer maßloſen Gefräßigkeit auf meine Speiſekammer, ihn vermöchte ich nicht mit Stillſchweigen zu übergehen; das brauche ich Niemand zu fragen; das kenne ich nur zu gut durch mich ſelbſt.