Teil eines Werkes 
13.-18. Bdchn (1856)
Entstehung
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beſtand, das nur durch ſie eingegeben werden kann. Oh! mein Oheim, Sie ſagen, trotz Ihrer Erfahrung ſei Ihnen dieſes Gefühl unbekannt: das ſetzt mich nicht in Erſtaunen, denn ich glaube, kein Menſch hat em⸗ pfunden, was ich empfinde.“ „Ich wünſche Dir von ganzem Herzen Glück dazu, theurer Freund,“ erwiederte der General, indem er die letzten Tropfen ſeines Kaffees ſchlürfte,„und ich wie⸗ derhole Dir, Du verurſachſt mir aus verſchiedenen Ge⸗ ſichtspunkten eine wirkliche Freude, die erſte, die ich Dir verdanke. Nimm alſo nicht buchſtäblich, was ich Dir von der Welt geſagt habe, ehe wir uns zu Tiſche ſetzten: das war der Alp eines hohlen Magens. Ah!“ fuhr der alte Edelmann fort, während er ſich in ſeinem Fauteuil ausſtreckte und gans ſelig mit den Augenlidern blinzelte,„ich glaube, ich wage nichts, wenn ich ſage, ſobald ich dieſe Priſe Spaniol genommen habe, werde ich wahrhaft und völlig glücklich ſein.“

„Glauben Sie, mein Oheim, ich danke Ihnen von ganzer Seele, daß Sie die Güte haben, einen ſo leb⸗ haſten Antheil an meinem Glücke zu nehmen.“

„Du irrſt Dich, mein Freund, oder vielmehr, Du biſt nicht in meinem Geſichtspunkte.“

„Sie hatten die Gewogenheit, mir zu ſagen, mein Oheim, Sie ſeien völlig glücklich.“

„Ja; doch es iſt nicht Dein Glück allein, was mich ſo ſehr erfreut.“

„Was iſt es denn, mein Oheim?“

„Es iſt der duckmäuſerige Gedanke, dieſes Glück werde die Pein eines Andern bilden.“

Petrus ſchaute ſeinen Oheim mit fragenden Au⸗ gen an.

„Da nun,“ fuhr der General fort,„da nun dieſer An⸗ dere mein erbitterter Feind iſt, ſo erfüllt mich Alles, was ihm Unangenehmes begegnen kann, mit Freude. Du ſiehſt, mein Freund, ich nehme von Deinem Glücke nur den

Theit, der mir zukommt: hege alſo keine Dankbarkeit für