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„Aber, Marquiſe, wahrhaftig, iſt ſie nicht ein we⸗
nig gewagt, die Heirath, die Sie da machen?.. 6 Denn Sie werden mir nicht ſagen, Sie ſeien es nicht, die ſie macht?“ n „Gewagt, in welcher Hinſicht?“ „Ihre Nichte iſt ſiebzehn Jahre alt.“ 3 „Nun?“ „Das iſt ſehr jung, um einen Mann von einund⸗ g vierzig Jahren zu heirathen.“ „Von vierzig.“ m „Von einundvierzig, abgeſehen davon, liebe Mar⸗ quiſe, daß ſchon im Jahre 1808 oder 1809 gewiſſe al Gerüchte über den Grafen Rappt und die Frau Prin⸗ zeſſin von Lamothe⸗Houdan im Umlaufe waren.“ da „Stille, General! ſagen Leute von unſerem Stande ſe ſolche Infamien über einander?“ ei. „Nein, ſie beſchränken ſich darauf, daß ſie dieſel⸗ hä „ ben denken; da ich bei Ihnen ganz laut denke, Mar⸗ Re
quiſe, ſo glaubte ich meine Zunge, ehe ich ſpreche, M nicht zweimal im Munde drehen zu müſſen. Laſſen Sie na mich Ihnen nun Eines ſagen.“
„Was?“
„Ich werde nie glauben, Sie haben ſich die Mühe, ner von der Rue Plumet in die Rue Varennes zu kommen, einzig und allein in der Hoffnung gegeben, für Ihren Ball einen Tänzer meiner Art zu rekrutiren?“
„Warum denn nicht, General?“
„Hören Sie, Marquiſe, man ſagt, der wahre Ge⸗ ten danke der Frauen finde ſich immer in der Nachſchrift ihrer Briefe.“
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„Und Sie möchten gern die Nachſchrift meines Be⸗ den ſuches kennen?“ ver „Das iſt mein höchſtes Verlangen.“ Sie „Ich begreife, Sie wollen mich fühlen laſſen, daß es Sie ihn lang finden, und mir artig vorwerfen, daß 6
ich Ihnen denſelben gemacht habe.“


