eſagt; ie ehr⸗ ſie ſich 3 traits, r 309 nz be⸗ Berſon Ihr . rtrait dieſes beſitze Mut⸗ efrie⸗ ſehr roße „und üßte, dem en,“ die
9,
lau⸗ ich
die
21
„Woher wiſſen Sie meinen Namen?“ fuhr die junge Dame fort. „Ich habe ihn an den Füllungen Ihres Wagens
geleſen,“ antwortete Petrus lächelnd.
„Ah! das Wappen meiner Familie! Sie verſte⸗ hen ſich alſo auf Wappen?“
„Bin ich nicht berufen, alle Tage davon Gebrauch zu machen, und kann es einem Hiſtorienmaler unbekannt ſein, daß von der Einnahme von Conſtantinopel bis zu der von Berg op Zoom das Wappenſchild der La⸗ mothe⸗Houdan auf allen Schlachtfeldern geſtrahlt hat,
ohne das zu treffen, was ſein Wahlſpruch ſucht?“
Dieſes Tapferkeits⸗ und Adelspatent, ihr ſo unge⸗ ſtüm, jedoch mit einer vollkommenen Höflichkeit ins Geſicht geworfen, machte die Erbin der Lamothe⸗Houdan bis ans Weiße der Augen erröthen. 2
In ihrer Eitelkeit geſchmeichelt, konnte ſelbſt die alte Dame nicht umhin, dem Künſtler einen Blick des Wohlwollens zu gewähren.
„Nun wohl, mein Herr,“ ſagte ſie mit einer freund⸗ lichen Miene, die man von ihrer impertinenten Perſon zu erwarten nicht berechtigt war,„da Sie den Namen meiner Richte wiſſen, ſo habe ich Sie nur noch um Ihre Stunde zu fragen und Ihnen unſere Adreſſe zu geben.“
„Meine Stunde wird die Ihrige ſein, Madame,“ antwortete der junge Mann nmit einer Ehrerbietung, welche eine ſolche Veränderung des Tones gebot,„und was die Adreſſe der Prinzeſſin von Lamothe⸗Houdan be⸗ trifft, ſo iſt es Niemand erlaubt, nicht zu wiſſen, daß ihr Hotel in der Rue Plumet, dem Hotel Montmorin gegenüber, beim Hotel des Grafen Abrial, liegt.“
„Nun wohl, mein Herr,“ ſagte die junge Dame, zum zweiten Male erröthend,„morgen um die Mittag⸗ ſtunde, wenn Sze wollen.“
3„Morgen Fn Mittag werde ich zu Ihren Befehlen ſein, meine Damen,“ erwiederte Petrus, indem er ſich tief verbeugte.


