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„Ah! hienach urtheilen Sie, daß es beſſer gehe?“
„Armer, unglücklicher junger Mann, er hat ſich er⸗ brochen!“
„Er hat ſich erbrochen?“ wiederholte Ludovic, Ma⸗ rianne anſtaunend.
„Sie ſehen wohl, daß er verloren iſt!“
„Im Gegentheile,“ erwiederte Ludovic ruhig,„hat er ſich erbrochen, ſo iſt er gerettet.“
„Sie ſtehen für das Leben meines beſten Freundes?“ rief Herr Pilloy wüthend.
„Ja, mein Herr,“ antwortete Ludovic,„ich verbürge mich dafür bei meinem Kopfe.“
Der alte Arzt nahm ſeinen Hut, und ging mit der Mine eines Algebriſten weg, gegen den man behaupten würde, zwei und zwei machen fünf.
Ludovie ſchrieb eine andere Verordnung, und über⸗ gab ſie der Krankenwärterin.
„Liebe Frau,“ ſagte er,„ich habe die Verantwor⸗ tung übernommen! Sie wiſſen, was dies in der Sprache der Mediein bedeutet? Man führe meine Vor⸗ ſchriften buchſtäblich aus, man befolge keine andere, und Herr Gérard iſt gerettet.“
Der Sterbende gab einen Freudenſchrei von ſich, ergriff die Hand des jungen Mannes, und drückte, ehe ſich dieſer dagegen hatte wehren können, ſeine Lippen darauf.
Doch plötzlich ſchien ſich ſein Geſicht unter dem Luſuſe eines unbeſchreiblichen Schreckens völlig zu ent⸗
ellen. „„Und der Mönch! und der Mönch!“ murmelte er, während er vernichtet auf ſein Kopfkiſſen zurückfiel.


