Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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„Ich begreife: die Epiſtenz dieſes jungen Mannes beunruhigte ſie.“

Sie baten mich auch, ſorgſam über die letzten Einzelheiten zu wachen, und übergaben mir eine Summe von fünfhundert Franken, damit die Dinge anſtändig abgemacht würden.“

„Ah! die edlen Verwandten!“ rief Salvator.

„Sie erſuchten mich noch, ihnen das Duplicat vom Beerdigungsprotocoll zu bringen, wie ich ihnen das Duplicat vom Selbſtmordsprotocoll gebracht hatte.“

„Was Sie hoffentlich thaten, Herr Jackal.“

„Gewiſſenhaft, ich darf es wohl ſagen: ich führte den Leichenwagen nach dem Friedhofe des Pére⸗Lachaiſe; ich ließ den Sarg in meiner Gegenwart in ein auf ewige Zeiten gekauftes Terrain verſenken; ich gab Befehl, auf das Grab einen Stein zu ſetzen, in den der einfache Name: Conrad, gegraben war, und ich ſagte dem Marquis, er könne ruhig ſein bis zum Tage der ewigen Auferſtehung, und er werde wahrſcheinlich ſeinen Neffen erſt im Thale Joſaphat wiederſehen.“

„Und in dieſem Glauben ſchläft die ganze Familie auf beiden Ohren?“ ſprach Salvator.

„Was ſollen ſie befürchten?

„Ei! ei! man hat ſo außerordentliche Dinge ge⸗ ſehen.“

„Was kann geſchehen?“

„Lieber Herr Jackal, wir ſind im Bas⸗Meudon; würden Sie die Güte haben, halten zu laſſen?“

„Herr Jackal zog die Schnur, welche dem Kutſcher das Zeichen, Halt zu machen, gab.

Der Kutſcher hielt ſeine Pferde an.

Salvator öffnete den Schlag und ſtieg aus.

„Verzeihen Sie,“ ſagte Herr Jackal,„Sie haben nicht geantwortet.“

„Worauf?“ fragte Salvator.

„Auf die Frage:„„Was kann geſchehen?““

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