Teil eines Werkes 
9.-12. Bdchn (1855)
Entstehung
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„Ei! mein lieber Herr, da iſt vor Allem der Mar⸗ quis, der das Ohr des Königs hat; ſodann der Car⸗ dinal, der das Ohr des Papſtes hat; ferner der Lien⸗ tenant

„Der das Ohr des Teufels hat!“ unterbrach Sal⸗ vator.„Ah! ich begreife. Iſt nicht außerdem Alles das, ich weiß nicht welcher Geſellſchaft, affiliirt?“

Herr Jackal ſchaute Salvator an.

„Ei! ja. Iſt der Marquis nicht endlich einer der Protertoren von Saint⸗Achenl*), und hat er nicht bei den letzten Proceſſionen eine der Troddeln vom Himmel getragen?“

Herr Jackal ſchüttelte den Kopf von oben nach unten.

„Wie ſeltſam iſt das!“ ſagte Salvator; zund ich glaubte, die Jeſuiten ſeien eine Erfindung des Conſti⸗ tutionnel!“

„Ah! miſche!“ rief Herr Jackal mit dem Tone eines Menſchen, der ſagen würde:„Armes Kind, wie naiv ſind Sie!“

„So daß Sie glauben, lieber Herr Jackal,“ fuhr Salvator fort,„es wäre Gefahr dabei, ſich an dieſen Leuten zu reiben?“

„Sie kennen die Fabel vom irdenen Topfe und vom eiſernen Topfe!“

„Nun, ſo machen Sie die Anwendung.“

„Aber,“ fragte Salvator,„hatte denn der Chef der Familie, der vor fünf bis ſechs Jahren ſtarb, keine Kin⸗ der, daß das ganze Vermögen an ſeinen Bruder über⸗ gegangen iſt?⸗

„Das heißt,“ erwiederte Herr Jackal,„er war nie verheirathet.“

*) Saint⸗Acheul, bis zum Jahre 1830 Erziehungsan⸗ ſtalt der Jeſniten bei Amiens. Der Ueberſetzer. Die Mohicaner von Paris. III. 15