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Kaſchemir, einen meiner treuſten Diener, den General Lebaſtard de Prémont, finden..—“
Ja, Sire.—“
„— Ich habe ihn 1812 dahin geſchickt, um zu ſehen, ob er nicht in dem Augenblicke, wo ich England bekriegte, indem ich nach dem Orient durch den Norden trachtete, wie ich es 1798 nach dem Orient durch Aegypten trach⸗ tend bekriegt hatte, eine neue Empörung von Chander⸗ nagor hervorrufen und für Rundſchit Sing eine glück⸗ liche Tippo⸗Saib⸗Rolle herausarbeiten könne. Es kamen unſere Mißgeſchicke; ich wandte meine Blicke von Indien ab; doch ſeitdem ich hier bin, habe ich Nachrichten von meinem getreuen Abgeſandten erhalten; obgleich in den Dienſt des indiſchen Fürſten eingetreten, hält er ſich nichts⸗ deſtoweniger zu meiner Verfügung. Wäreſt Du alſo ge⸗ nöthigt, zu fliehen, Sarranti, ſo fliehe zu dieſer alten Amme des Menſchengeſchlechts, die man Indien nennt; theile mit Lebaſtard die Summe, die Dir bleiben wird, welche es auch ſein mag: dieſer wackere Diener war nicht reich, und er ſoll in Frankreich ein Töchterchen zurück⸗ gelaſſen haben, für deſſen Erziehung ich Sorge tragen mußte, wäre ich Kaiſer geblieben. Darum, mein lieber Sarranti, habe ich Dich denuncirt, darum jage ich Dich fort, darum verlange ich, daß man Dich nach Europa zu⸗ rückſchicke, und zwar ſo bald als möglich, hörſt Du, Ver⸗ räther? Es ſei alſo nichts mehr zwiſchen uns gemein, bis Du dort ſein wirſt.—“
„Und der Kaiſer reichte mir ſeine Hand, die ich
te. „„Am zweiten Tage reiſte ich ab. „„Ich kam in Frankreich an. Es war mir wohl bekannt, daß ich, wie Alle, welche von St. Helena kamen, einer ſtrengen Unterſuchung von Seiten der Polizei un⸗ terworfen ſein ſollte.
„„Man wußte, daß ich kein Vermögen beſaß: die hunderttauſend Thaler, die ich zurückbrachte, konnten


